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Bauer Studios Ludwigsburg

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Sylvia Vrethammar: THE GIRL FROM UDDEVALLA

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Sylvia Vrethammar – vocals; Frank Chastenier – piano; Bruno Müller – guitar; Christian von Kaphengst – bass; Magnus Lindgren – woodwinds; Thomas Heinz – drums; Alfonso Garrido – percussion; Rüdiger Baldauf – trumpet

Sylvia Vrethammar: THE GIRL FROM UDDEVALLA
CACD8459  (VÖ: 24.03.2017)
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"Wenn eine Sängerin ihr Album und sich selbst als „The Girl from Uddevalla“ bezeichnet, dann ist dies mehr als der Hinweis auf ihren schwedischen Geburtsort. Dahinter verbirgt sich – unausgesprochen und doch präsent – ein weiterer zweiter Ort, eine Art Sehnsuchtsort. „The Girl from...“: Diese drei Worte reichen uns, um wie aus der Pistole geschossen das vierte zu ergänzen, „Ipanema“ - jenen mit Träumen und Phantasien behafteten Stadtteil und gleichnamigen Strand Rio de Janeiros.
Seit mehr als vier Jahrzehnten ist Sylvia Vrethammar auf den Bühnen dieser Welt erfolgreich unterwegs. Sie lebt in Deutschland und in Schweden, doch zuhause fühlen kann der Gesang-Star aus Schweden sich auf der ganzen Welt – Musik ist ihr Leben! Und eine besondere musikalische Herzensheimat ist Brasilien für sie.


Die junge Sylvia Vrethammar begeistert sich schon in jungen Jahren für die Musik eines Antonio Carlos Jobim, eines João Gilberto und Luiz Bonfá und für die melancholische Poesie eines Vinícius de Moraes. Der 1964 veröffentlichte Jobim/de Moraes-Song „The Girl from Ipanema“ mit Astrud Gilberto und Stan Getz wird zu einem Welt-Hit. Es verwundert kaum, dass „The Girl from Ipanema“ auch im Repertoire des „Girl from Uddevalla“ auftaucht. Hinter jenem „Girl from Ipanema“ verbarg sich übrigens keine Phantasiegestalt, ihr bürgerlicher Name ist Helo Pinheiro – geboren wenige Tage vor Sylvia Vrethammar.
Dieses Lied war ein absolutes „Muss“ für mich auf diesem Album. Nach all den Jahren, die ich dieses Lied auf der Bühne gesungen habe, war es einfach an der Zeit, eine ganz persönliche Version dieses Kultsongs aufzunehmen.“, so Sylvia selbst.


Die Sängerin aus Uddevalla lernt schon früh jenen Sehnsuchtsort Ipanema kennen. 1970 reist sie als Vertreterin Schwedens zum Festival Internacional da Canção nach Rio de Janeiro. Kurz darauf tritt Vrethammar mit der brasilianischen Samba-Formation Trio Pandeiros de Ouro in Skandinavien auf und gilt dort von nun an als „Queen of Samba“. 1985 nimmt sie das Album Rio de Janeiro Blue ebendort auf, u.a. mit dem Akkordeonisten Sivuca, dem Gitarristen Ricardo Silveira und Schlagzeuger Paolo Braga. Ebenfalls beteiligt ist der Mundharmonika-Virtuose Toots Thielemans, einer der passioniertesten Freunde brasilianischer Musik. Auch als der Bossa Nova-Boom längst abgeklungen ist, pflegt Vrethammar diese musikalische Liebesbeziehung weiter, die eben nicht eine kurze Affäre sein sollte, sondern bis heute andauert.


Viele von uns träumen davon, einmal nach Brasilien zu reisen. Daheim eine Caipirinha zu genießen, bringt uns da nicht sehr viel weiter. Sylvia Vrethammar alias The Girl from Uddevalla indes schafft es, uns bis ans Ziel dieser Träume mitzunehmen. In ein Land, das lange Zeit allenfalls einmal im Jahr weltweit in den Medien auftauchte (mit dem Karneval in Rio), jedoch in den letzten Jahren dank der Fußball-WM und der Olympischen Spiele ins Zentrum einer globalen Öffentlichkeit geriet, uns die Lebensfreude näher brachte, aber auch mit den Problemen des Landes konfrontierte - Wirtschaftskrise, Korruption, Armut, Kriminalität, Umweltsünden.

Musik verbessert die Welt – diesem Glauben geben wir uns nur allzu gern hin, er ist aber ein Trugschluss. Doch Musik kann dazu beitragen, dass wir uns öffnen und das zelebrieren, was nicht trotz, sondern gerade angesichts aller Probleme so wichtig ist: Lebensfreude." Monika Schumacher

Mehr Informationen unter www.sylvia-vrethammar.com

 

 

 

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