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Bauer Studios Ludwigsburg

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Henning Schmiedt: REQUIEM

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Paula - Eine Erinnerung mit Jocelyn B. Smith in Zusammenarbeit mit dem RBB

Henning Schmiedt: REQUIEM
NCD4024  (VÖ: 04.01.2008)
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Paula - Eine Erinnerung

Der Inhalt des Werkes beruht auf autobiografischen Texten des deutsch-japanischen Künstlers Heinrich Johann Radeloff. Darin beschreibt und beklagt er das Schicksal eines ihm bekannten etwa 14-jährigen Mädchens, das in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges auf tragische und grausame Weise ums Leben kam. Radeloff, der das Mädchen und ihre Familie tot auffand, beschreibt sein Erlebnis detailliert und in bedrückender, gleichwohl aber sehr poetischer Weise. Henning Schmiedt wählte zur Vertonung eines Teils dieser Texte die Form des Requiems, der Totenmesse.

Das Requiem ist keine Trauer-Musik oder trauernde Musik, sondern eine Festmusik für die Toten oder den Tod selbst. Es findet also eine Art der Distanzierung, der Verallgemeinerung statt. Es geht insbesondere darum, dass Kriege, von wem auch immer sie ausgehen, zu allererst und allermeist die Kinder treffen.

Der Name Paula existiert in sehr vielen Sprachen der Welt. Henning Schmiedt widmet sein Requiem allen Paulas - allen Kindern, die auf unterschiedlichste Weise zu Kriegsopfern werden. Auch hier wählt er eine Verallgemeinerung. Auf diese Weise kommt dem Kinderchor in diesem Werk eine besondere Rolle zugeteilt.

Entstanden ist die Aufnahme zwischen Dezember 2004 und März 2005 im RBB-Studio. Neben dem Komponisten Henning Schmiedt, der auch Klavier spielte und für den Einsatz diverser Elektroniks verantwortlich zeichnet, waren an der Einspielung des Requiems beteiligt: die Sopranistin Jocelyn B. Smith, der Bariton Hagen Matzeit, der chinesische Sheng-Virtuose Wu Wei, der Saxofonist und Flötist Volker Schlott, der Cellist Ulrich Maiss, sowie Mitglieder des Kinderchores der Komischen Oper unter Leitung von Jane Richter.

 

Henning Schmiedt ist ein Musiker, der seit vielen Jahren immer wieder nach Möglichkeiten künstlerischer Grenzüberschreitungen sucht, sei es bei seiner Zusammenarbeit mit Mikis Theodorakis und Maria Faranturi, mit der türkischen Sängerin Sema, mit der Amerikanerin Jocelyn B. Smith oder im Duo PAmagieRA mit Volker Schlott. Immer wieder fließen Kammermusik, Jazz und Weltmusik ineinander, es werden Brücken geschlagen zwischen Kulturen und Menschen, was ja Ziel jeder ernsthaften Kunst sein sollte.

 

 

Mehr Infos unter www.henning-schmiedt.de

 

 

Presse:

“[...] Henning Schmiedt ist ein Ästhet, der mit professioneller Erfahrung spielerisch kompositorische Intentionen umsetzt."

Mitteldeutsche Zeitung


“Henning Schmiedt ist ein Musiker, der seit vielen Jahren immer wieder nach Möglichkeiten künstlerischer Grenzüberschreitungen sucht [...]"

RBB kultur