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Bauer Studios Ludwigsburg

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Friederike Wild: MUSICA RESERVATA

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Friederike Wild - piano; John Palmer - composer

Friederike Wild: MUSICA RESERVATA
ACD6136  (VÖ: 29.03.2013)
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Nocturne Intimität

MUSICA RESERVATA ist eine Sammlung von 12 kurzen Stücken für Klavier solo des Komponisten John Palmer, welche zwischen Dezember 1988 und Mai 1989 hauptsächlich in der Nacht komponiert und auf dieser Aufnahme von Friedrike Wild eingespielt wurden. Die Stücke sind so angelegt, dass sie auch von zwei Pianisten an zwei Klavieren vorgetragen werden können, wobei diese jeweils verschiedene Stücke oder aber auch dasselbe Stück spielen können. In seinen Aufführungen von MUSICA RESERVATA hat Palmer die Improvisation als einen wesentlichen Bestandteil eines jeden Stücks nach oder sogar während der Exposition mit eingebunden. Diese Art der Ausübung ist für die Aufführung des Werkes allerdings nicht zwingend notwendig. Jedes Stück kann auch einzeln als selbstständiges, in sich abgeschlossenes Stück vorgetragen werden.
Der Titel bezieht sich auf den von Adrian Petit Coclico, einem Schüler Josquin Des Prezs, genannten Begriff musica reservata, der dieses Wort im Vorwort seines Buchs Compendium musices (Nuremberg, 1552) ins Leben rief. Obwohl es keine Übereinstimmung gibt, was die Bedeutung des Ausdrucks betrifft, muss er sich wohl auf eine Musik bezogen haben, welche Chromatik und Stimmführung als Kunstgriff in Motetten und Madrigalen des 16. Jahrhunderts verwendet, um Emotionen hervorzuheben. Musica reservata war auch eine Musik, die in kleineren Kreisen wie den aristokratischen Höfen der damaligen Zeit dargeboten wurde und ein Gefühl von Intimität und Innerlichkeit vermittelte.

 

Weitere CDs mit Werken von John Palmer:

 

Mehr Informationen unter www.johnpalmer.org und www.friederikewild.com

 

 

Presse:

Interview mit John Palmer auf Composition:Today

 

"Friederike Wild, die sich mit besonderer Hingabe der zeitgenössischen Klaviermusik widmet, nimmt sich für die Erkundung von Palmers Klanglandschaften alle Zeit der Welt und lässt den Hörer an einer wundersamen Traumwelt partizipieren, die voller großer und kleiner Klangwunder ist."

PianoNews 05/13 (Robert Nemecek)

 

"Palmer hat faszinierende Nachtstücke ganz besonderer Art komponiert - die meisten davon tatsächlich zu nachtschlafender Zeit. (...) spürt der Hörer sogleich mit voller Wucht, wie sich seine Aufmerksamkeit sowohl fokussiert auf existenzielle Momente des je aktuellen Klingens und Verklingens, als auch zugleich weitet zu einem ungerichteten Lauschen hinein in die unendlichen Tiefen der Nacht."

BR-Klassik 05/13 (Helmut Rohm)

 

"Es geht um Versenkung in den reinen Klang, die Stücke sind meist langsam oder vermitteln den Eindruck stillstehender Zeit (...)"

Klassik heute 05/13 (Hartmut Lück)